Yin Yang könnte man als die sich gegenseitig bedingenden polaren Grundkräfte die uns im Dasein begegnen, bezeichnen.
Durch sie und die damit entstehende Dynamik wird Erfahrung erst möglich.
In Ihrem Wirken offenbaren sich grundlegende Kräfte unseres Daseins in Form von Elektro-Magnetismus, Passiv-Aktiv, Dunkel-Licht, Feucht-Trocken, Kalt-Heiß.
Sie stellen die Pole dar ohne die Bewegung, Dynamik und die damit verbundene Übermittlung nicht möglich wäre.
Die Einteilung in gut-schlecht, richtig-falsch hingegen ist Ausdruck eines dualistisch-gespaltenen Geistes und hat an sich nichts mit den polaren Kräften zu tun.

Je mehr wir in Balance sind, desto freier kann die ursprüngliche Lebenskraft und Energie auf ihre jeweilige einzigartige Weise durch uns wirken.
Durch ein inneres Ungleichgewicht hingegen, wird auch unser Ausdruck verzerrt oder unterdrückt, was sich wiederum auf der physischen Ebene spiegeln kann.
Ungleichgewicht entsteht insbesondere durch Anhaftung in Form von falschen Vorstellungen, fixierte Überzeugungen, nicht loslassen können der Vergangenheit, durch übernommene Traditionen oder auch prinzipielle Moral- und Wertvorstellungen.
Gleichgewicht hingegen werden durch Verstehen hervorgebracht und kann auch über die Energie-Ebene unterstützt werden.