Jeder Mensch ist gleichsam eine einzigartige Geschichte.
Aufgrund der eigenen Geschichte ergeben sich auf ganz natürliche Weise auch damit verbundene Lernaufgaben.
Für mich persönlich spielt es weniger eine Rolle was erlebt wurde, sondern wie wir damit umgehen und ob wir uns dafür entscheiden daraus zu lernen und zu wachsen.
Die sich daraus ergebenden "Lebensthemen" helfen uns gleichsam zu wirklichem Verstehen zu gelangen, sofern wir uns trauen wirklich hinzuschauen.

Aufgrund eines mitgebrachten tiefen Interesses und dem Aufwachsen in einem nicht ganz einfachen Umfeld, stellten sich mir sehr früh grundlegende Fragen über die menschliche Existenz und welche Art der Geisteshaltung es bedarf, um wirklich in Harmonie leben zu können.
Dies veranlasste mich dazu bereits mit Anfang Zwanzig nach Wegen zu suchen, um mit dem Erfahrenen umgehen zu lernen und Antworten zu finden.
Allen voran ging es mir darum mich aus destruktiven Strukturen zu bewegen und ein gesundes, harmonisches Leben führen zu können.
Ich erachte dabei das Verstehen der menschlichen psychischen Struktur als einen wichtigen Aspekt.

Auf diesem Weg eröffnete sich auch wieder mein medialer Zugang und mein "Sehen".
Und so ging damit eine Art "paralleler Prozess" einher, um mich auch diesbezüglich weiterzubilden.
Ich wurde dabei mehr und mehr
in die Selbstständigkeit geführt.
Dies erforderte natürlich einiges an Vertrauen, jedoch machte ich auch die Erfahrung, dass wenn wir lernen die innere Führung wieder wahrzunehmen, uns selbst treu sind und den inneren Impulsen folgen, gleichsam auch für alles gesorgt ist.
Natürlich bedarf es dazu stets auch das eigene Dazutun und die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen.
Nur in wirklicher Selbstbestimmtheit können wir auch wirkliche Freude erfahren, doch gerade dafür ist es wichtig die Ursachen von Leid, Bindung und Anhaftung zu erkennen und verstehen zu lernen.
Auf diesem Weg des Lernens befinde ich mich weiterhin.
Essentiell empfinde ich dabei den Weg der Achtsamkeit, der stets auch ein Lernen über den Geist beinhaltet.
Durch den Weg der Achtsamkeit werden wir auf natürliche Weise hin zum Wesentlichen und Einfachen geführt, was eine wunderbare Voraussetzung dafür ist sich dem Tatsächlichen zu widmen, was der Beginn von Meditation ist.